Presseberichte


Orgel:

Jürg Lietha: Deklamation aus erster Hand "...weckte Bewunderung für den Organisten, der offensichtlich aus dem Umstand, auch Pianist zu sein, Kapital schlägt. Dieses zahlt sich bei ihm aus als fliessendes Spiel, das, anstatt sich in barer Motorik zu erschöpfen, hohe Kultur der Bewegung zeitigt...

... er hat über die enormen technischen Ansprüche dieses Programms hinaus den Meister offenbart; den Meister der Ökonomie und Verschwendung zugleich, den Meister der Poesie. Er gehört - und es ist schwierig, es anders als floskelhaft auszusprechen - zu den Meistern der Gestaltung." (Monica Zahner, Schaffhauser Nachrichten)

Packendes Orgelspiel "...Höhepunkt des Abends wurde aber die grosse Orgelsonate Reubkes: Den interpretatorisch anspruchsvollen Adagio-Mittelteil gestaltete Jürg Lietha spannungsgeladen, die abschliessende virtuose Fuge wusste er mit selten gehörter Sicherheit und Brillanz zu realisieren." (Luzerner Tagblatt)

"...usant d'une sobre et intelligente science de l'agogie... ...l'instant lumineux du récital était "Dieu parmi nous" de Olivier Messiaen. Jürg Lietha en offre une version remarquable: vive par la registration et d'une formidable clarté d'articulation..." (B. Sansonnens, Fribourger Nachrichten)

"...ein sichtlich hingerissenes Publikum nahm die in europäischen Kirchen so ungewohnten Gospel-Orgelklänge mit Freude auf, die von Jürg Lietha mit Schwung, Verve und swingendem Jazz-feeling dargeboten wurden..." (S. Bär, Der Zürcher Oberländer)


Klavier :

"...der Solist des Ravel-Klavierkonzertes, Jürg Lietha, hatte hier eine bemerkenswerte Probe erworbenen Könnens, ausgewogene Verbindung von beherrschtem Handwerk, spielerischer Leichtigkeit und klarer Gestaltung, zu bieten." (Gerold Fierz, Neue Zürcher Zeitung)

"...dass es sich herumgesprochen hat, dass sich Jürg Lietha mittlerweile zur musikalischen Elite unseres Landes emporgearbeitet hat. Sein Programm steckte zwar einen recht konventionellen Rahmen ab, aber er präsentierte diese Musik in derart meisterhafter, geschliffener und musikalisch erfüllter Ausdeutung, dass diese Risikolosigkeit in der Werkwahl belanglos wurde...

... und mit der überlegenen, von innerer Glut erleuchteten, grosszügig aufgebauten und beseelten Interpretation von Francks Prélude, Choral et Fugue bestätigte er sich als Pianist und Gestalter, der eine Mitte zu finden versteht zwischen gesunder, unverbildeter Natürlichkeit und hochentwickelter Kunstfertigkeit..." (Rita Wolfensberger, Schaffhauser Nachrichten)

E- und U-Musik als Einheit "... Jürg Lietha spielte die jazzinspirierte Musik von Gershwin und Gulda, als wären es Stücke von ihm selbst - mit totaler Identifikation, mitreissendem Feuer und unwiderstehlicher Begeisterung..." (Martin Etter, Der Bund)

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